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(Anzeige) Mehr Sicherheit - die DAKO-Multifunktionsanlage (IHK Ostthüringer Wirtschaft Juni+Juli) 19. Juni 2017
DAKO

Mehr Sicherheit - die DAKO-Multifunktionsanlage

Die DAKO-TimeStation - die neue Multifunktionsanlage für hohe Sicherheit zu kleinen Kosten

DAKO

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt laut polizeilicher Kriminalstatistik seit Jahren dramatisch an. Mit fast 52 Prozent nahmen alleine in Thüringen die Wohnungseinbrüche so stark zu wie kaum ein anderes Delikt. Des Weiteren wird ab 2018 die analoge und ISDN-Telefonie nicht mehr durch die Telefongesellschaften unterstützt. Die DAKO setzt mit der neuen DAKO-TimeStation schon heute zukunftsorientiert auf die VDSL-Technologie von morgen.

Mit kleinem Budget Ihr Unternehmen, Objekt oder Grundstück-absichern

Schon mit überschaubarem Aufwand kann Einbrüchen durch die Installation von einer DAKO-TimeStation begegnet werden. Dabei ist es egal, ob Eigenheime, Wohnungen kleine, mittlere oder große Firmengebäude, Garagen oder Baustellen z. B. mit Bewegungsmelder oder Lichtschranken bis 99 m ausgerüstet werden. Über eine automatische Zutrittskontrolle an Tür und /oder Tor ist Ihr Objekt, Ihre Wohnung, Ihr Haus, Firma, Wochenendhaus, Caravan, Boot, Außenlager oder auch Ihre abgelegene Scheune zu jederzeit und optimal während Ihrer Abwesenheit geschützt. Sollte in Ihrer Abwesenheit einmal etwas passieren, werden Sie sofort durch die DAKO-TimeStation entweder per SMS, per E-Mail oder durch ein eingebundenes Sicherheitsunternehmen zu sehr geringen Monatskosten mit VDS 2465 informiert. Hierbei arbeiten wir mit großen Sicherheitsfirmen wie zum Beispiel der ASI-Thüringen, dem Bavaria-Werkschutz, dem Cityschutz-Sachsen-Anhalt und der Netcom-Niedersachsen eng zusammen.

DAKO

Für Senioren und die ganze Familie

Durch das Ausstatten von Haus- und Wohnungseingangstüren bzw. -toren mit elektronischen Türklinken oder -knaufen, kann auf teure Schließanlagen verzichtet werden. Als Schlüssel dient hier die DAKO- TimeStation, mit dieser wird mittels eines RFID-PUK´s oder Karte die Tür in Sekundenschnelle geöffnet. Zugang hat hierbei nur eine berechtigte Person bzw. ein berechtigter Personenkreis. So ist es z. B. leichter, mobilen Pflege- und Menüdiensten zur Versorgung von Senioren oder Patienten eine Zulassung für einen PUK oder eine geeignet Karte (bei DAKO-TS „Super“ Geld-, Gesundheits-, Fahrer- oder Sicherheitskarten) auszuhändigen. Geht der elektronische Schlüssel einmal verloren oder soll niemand mehr Zutritt erhalten, so ist der entsprechende PUK / Karte in wenigen Minuten über das Smartphone per App oder mittels Notruf bei DAKO gesperrt und sofort haben unbefugte Personen keinen Zutritt mehr. Ein teurer kompletter Austausch der Schließanlage gehört somit der Vergangenheit an. Es muss nur ein neuer PUK / Karte von der DAKO oder Ihrem DAKO-TimeStation Partner oder Dienstleister ausgestellt werden.

TimeStation als Türöffner

Mehr Sicherheit und Überblick für Hausverwaltungen

RFID Karte

Durch diese einfache aber auch sehr sichere Art und Weise der Zutritts- und Zufahrtskontrolle ist sie wie geschaffen für Hausverwaltungen. Hierbei profitieren diese nicht nur von den geringen Anschaffungskosten, sondern auch von den kleinen Kosten für Unterhalt und Pflege. Über die DAKO-Multifunktionsanlage können Hausverwaltungen auch die Arbeitszeiterfassung Ihrer Mitarbeiter sicherstellen und anstehende bzw. anfallende Aufgaben, wie z.B. Parkplatz-management steuern. Hier bedarf es nur eines Updates und schon wird aus der DAKO-TimeStation ein System das nicht nur den Zutritt regelt, die Arbeitszeit erfasst, sondern welches auch ein Auftragsmanagementsystem (DAKO-TimeStation 3AM) beinhaltet.

DAKO-Arbeitszeiterfassung - jederzeit weltweit erreichbar

TimeView

Die DAKO-Arbeitszeiterfassung ist für jede Größe von Betrieben, Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Behörden geeignet. Diese können ohne großen Kosten- und Zeitaufwand zu betreiben mit der DAKO-TimeStation auf einfachste Art und Weise die komplette Arbeitszeiterfassung ihrer Mitarbeiter erfassen und verwalten. Wer hat das schon, Arbeitszeit-erfassung, Zutritts- und Zufahrtskontrolle bis hin zum Auftrags-management in einem System und das ganze stationär von Ihrem PC oder auch mobil von Ihrem Smartphone, Tablet-PC oder Notebook aus. Sie haben mit der DAKO-TimeStation weltweit den Überblick, sie sehen zu jederzeit, welcher Mitarbeiter im Moment erreichbar bzw. verfügbar ist. Das Beste, die Sicherung Ihrer Daten ist für den Zeitraum von 2 Jahren ist in der Monatspauschale inklusive.

TimeView Auswertung

Keine teure Software notwendig

Die DAKO-TimeStation Multifunktionsanlage läuft online. Sie ist standort-ungebunden und weltweit über einen gesicherten Internet-Zugang jederzeit erreichbar. Die Daten können überall passwortgeschützt im Web über ein PC/Notebook, Tablet oder Smartphone abgerufen werden.

Einfach – Sicher - Schnell

Auftragsmanagement mit WebTS der TimeStation

Für den Anschluss aller DAKO-TimeStation-Hardwareprodukte benötigten Sie nur lediglich einen Internet-Anschluss und eine 12-24 V Stromversorgung oder einen ganz normalen 230 V Stromanschluss. Da die Versorgungsspannung unter 25V ist, kann die Montage auch durch jede handwerklich geschickte Hausfrau oder ihren Partner selbst vorgenommen werden. Einfache bebilderte Montageanleitungen oder Installationsanweisungen der DAKO für die gebräuchlichsten Nutzungsoptionen vereinfachen die selbstständige Installation zusätzlich.

3AM-Logo der TimeStation

Auspacken – Anschliessen - Sicher

Mit dem DAKO-Firmenneubau 2007 /2008 im Gewerbegebiet Jena-Lobeda Süd, Brüssler Straße wurde die Voraussetzung für die sichere Datenarchivierung von über 50.000 Transportunternehmen geschaffen. Auf der Grundlage der sich bereits seit mehr als 10 Jahren europaweit bestens bewährten DAKO-TachoStation haben wir für Sie die neue DAKO-TimeStation entwickelt.

19. Ostthüringer Visitenkartenparty des BVMW 16. Mai 2017
19. Ostthüringer Visitenkartenparty des BVMW
19. Ostthüringer Visitenkartenparty des BVMW am 18.05.2017

Die DAKO nimmt am 18. Mai 2017 an der diesjährigen 19. Ostthüringer Visitenkartenparty des Bundesverband mittelständische Wirtschaft teil.

Die Veranstaltung findet im Autohaus Fischer in Jena, Brückenstraße 6 statt. Einlass ist ab 19 Uhr.

SicherheitsExpo München 25. April 2017
SicherheitsExpo München
SicherheitsExpo München 05. - 06. Juli 2017

Die DAKO ist erneut auf der SicherheitsExpo in München vom 05. - 06. Juli 2017 vertreten.

Sie finden uns in Halle 4 am Stand L06 (1. OG).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
5. Fernfahrerstammtisch - Thema: "Sozialvorschriften / EG-Kontrollgerät / DAKO" 24. April 2017
Fernfahrerstammtisch
5. Fernfahrerstammtisch - "Sozialvorschriften / EG-Kontrollgerät / DAKO"

Die DAKO präsentiert den 5. Fernfahrerstammtisch mit dem Thema "Sozialvorschriften / EG-Kontrollgerät / DAKO". Der diesjährige Fernfahrerstammtisch, initiiert durch das Autobahnpolizeirevier Walsleben, findet am Mittwoch den 03. Mai 2017 um 19:00 Uhr statt und wird durchgeführt im Rasthof „Shell“ Herzsprung / Anschlussstelle Herzsprung an der A 24.

Als Gastreferent*in der DAKO werden Herr Klinghammer und Frau Kowatzki an dem Stammtisch teilnehmen. Alle interessierten Berufskraftfahrer*innen sind recht herzlich eingeladen.
(TA) Duo mit ungewöhnlichem Gespann macht Station am Hainich 24. April 2017
Joachim Becker mit Hund Max. Foto: Daniel Volkmann
Das Reise- und Wohnmittel der Wahl ist ein kleiner Gelände-Traktor mit einem umgebauten Pferdeanhänger. Voran geht es damit nur gemütlich, Autobahnen sind tabu.

Weberstedt. "Ich kann auf alles verzichten, nur nicht auf Luxus", sagt Joachim Becker. Er wirft ein grünes Kissen auf einen Klappstuhl und setzt sich. Zu seinen Füßen liegt Max, der 11-jährige treue Beagle. Die Frühlingssonne wechselt sich mit Wolken ab, über die Wiese auf dem Weberstedter Campingplatz summt träge eine Hummel.

Die Idylle ist – zum Teil – gestellt. Denn Joachim Becker und Max sind von Fotografen, Kameraleuten und Redakteuren umringt. Sie machen Bilder, filmen, kritzeln Notizen in ihre Blöcke. Erst vor Kurzem hat das ungewöhnliche Duo den Unstrut-Hainich-Kreis erreicht, schon zieht es die Aufmerksamkeit der Medien auf sich.

Alles nötige auf 4,5 Quadratmetern. Neben dem Bett ist der Schlafplatz für den vierbeinigen Begleiter. Alles nötige auf 4,5 Quadratmetern. Neben dem Bett ist der Schlafplatz für den vierbeinigen Begleiter. Der Grund für den Trubel liegt in dem besonderen Gefährt mit dem Hund und Herrchen unterwegs sind. Joachim Becker hat sich einen Anhänger, der normalerweise zum Transport von Pferden gedacht ist, zu einem Mini-Wohnwagen umgebaut. Gezogen wird seine mobile Heimstatt von einem kleinen Gelände-Traktor, dem "Max Mobil". Auf 4,5 Quadratmetern sind alle Dinge des täglichen Bedarfs verstaut.

Umbau des Anhängers dauerte drei Monate

Joachim Becker kommt aus Jena. Der Ingenieur arbeitete bei Carl Zeiss, später als Geschäftsführer der Dako Unternehmensgruppe. Die Firma ist spezialisiert auf IT-Fragen unter anderem im Transportwesen und in der Verkehrssicherheit. Der Tüftler Joachim Becker hält mehrere Patente, hat sich selbst in einem Zeitungs-Interview schon mal als "verrückten Spinner" bezeichnet. Seit dem 7. April ist er Rentner.

"Ich bin in meinem Berufsleben viel in der Welt und in Europa herumgekommen. Morgens in Oslo, abends wieder zu Hause, so in der Art. Dabei habe ich immer bedauert, dass ich zu wenig Zeit für die eigene Heimat habe. Die nahen Ziele blieben außen vor. Das will ich nun ändern", sagt er. Alles, was etwa 100 bis 150 Kilometer um Jena herum liegt, wolle er erkunden.

Auch bei frostigen Temperaturen bleibt‘s im umgebauten Wagen behaglich

Und warum nicht mit einem normalen Wohnwagen? "Mit dem Ding erlebe ich Menschen. Ich ziehe die Blicke auf mich, die Leute kümmern sich um mich. Auf der Autobahn kann ich nicht fahren, nur auf Landstraßen. Dafür komme ich mit dem Traktor auch dahin, wohin es das Auto nicht schafft. Der Anhänger ist geländegängig und leicht. Ich sehe Ecken von Thüringen, die ich vorher nicht gekannt habe. Etwas Besseres kann ich mir nach meinem bewegten Leben nicht vorstellen."

Joachim Becker mit Hund Max. Foto: Daniel Volkmann
Joachim Becker mit Hund Max. Foto: Daniel Volkmann

Der Umbau des Pferdeanhängers dauerte etwa drei Monate. Die schwere Heckklappe wurde gegen eine leichte Aluminiumwand getauscht. Eine Isolierung an der Decke sorgt gemeinsam mit einem Heizkörper für genügend Wärme, sodass es auch bei frostigen Temperaturen im Inneren für Mensch und Tier behaglich wird. Die Batterien erlauben zehn Tage autarkes Leben. Ein Doppelstockbett an einer Wand, ausziehbarer Tisch mit Fernseher und Stereoanlage an der anderen Wand. Im Vorderbereich des Hängers ist eine kleine Küchenzeile mit Kocher und Geschirr untergebracht.

"Man muss sich an Ordnung gewöhnen. Ordnung ist das halbe Leben, aber ich habe mein Leben immer auf der unordentlichen Seite verbracht. Also muss ich an mir arbeiten. Das Bett nimmt zwei Quadratmeter ein, für mich bleiben 2,5 Quadratmeter, wovon der Hund 1,2 Quadratmeter belegt", sagt Joachim Becker mit einem verschmitzten Lächeln.

Auch der 11-jährige Max ist im Herbst seines Lebens angekommen. Das Tier hat Knieprobleme, ähnlich wie sein Herrchen. "Bei der Armee hatte ich 36 Schäferhunde, die waren einfacher. Ein Beagle macht nur was er will. Wenn ihm was nicht passt, sagt er das", so Joachim Becker.

Eines aber lässt ihm Max durchgehen: "Abends im Wohnwagen volle Kanne Bach hören. Das ist Freiheit pur."

(OTZ) Jena: Ein genialer Tüftler geht in Rente 08. April 2017
Joachim Becker vor dem DAKO Gebäude Foto: Lutz Prager
Joachim Becker verlässt die Dako-Unternehmensgruppe und geht in Rente. Foto: Lutz Prager

Jena. Der langjährige Geschäftsführer der Dako-Unternehmensgruppe, Joachim Becker, geht in Rente. Seinen letzten Arbeitstag wird er am Montag haben, teilt das Unternehmen mit.

Ab 1992 baute der Zeissianer Becker die Dako-Unternehmensgruppe mit den Fachbereichen Datenbanken, CAD/Multimedia, Bankenlösungen, Behördensoftware, Unfallbearbeitung für Polizei und Bundeswehr, Sicherheitslösungen und Zeiterfassung auf. 2008 wurde das neue Dako-I-Gebäude in Lobeda-West an der Autobahn fertig, und die Mitarbeiterzahl stieg von sechs im Jahr 1992 auf derzeit fast 100 an. Im August 2017 soll das neue Dako-II-Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite fertiggestellt werden. In dieses neue Gebäude ziehen 80 Mitarbeiter unter der Leitung des Sohnes Thomas Becker, und es verbleiben 20 Mitarbeiter im Gebäudekomplex Dako I mit Forschung, Entwicklung, mechanischer Werkstatt und Service unter Leitung von Oliver Buchda.

Joachim Becker wird sich nicht vollständig verabschieden. Er stehe weiter bei schwierigen Erfahrungen als Berater bereit. Verstärkt wolle er sich aber in Zukunft "um seine Stiftung, Patentarbeiten, Gartenarbeiten, Reisen und Naturschutz kümmern", heißt es in der Mitteilung weiter.
(Allgemeiner Anzeiger) Mehr Sicherheit durch Hochtechnologierechenzentrum 10. September 2016
Sicherheitstechnik der DAKO
Sicherheitstechnik der DAKO für Tür-/Torsteuerung, Zeiterfassung und Alarmtechnik für VDSL

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt laut Polizeilicher Kriminalstatistik dramatisch an. Mit fast 52 Prozent nahmen in Thüringen die Wohnungseinbrüche so stark zu wie kaum ein anderes Delikt. Des weiterem wird ab 2018 die analoge und ISDN-Telefonie nicht mehr durch die Telefongesellschaften unterstützt. Die DAKO setzt mit der neuen DAKO-TimeStation schon heute zukunftsorientiert auf die VDSL-Technologie von morgen.

Für Hausverwaltungen ist das DAKO- Multifunktionssystem mit Zutritts-, Zufahrtskontrolle bis hin zur Zeiterfassung interessant, um die Sicherheit ihrer Mieter und Gebäuden zu garantieren und die Arbeitszeiten Ihrer Mitarbeiter zu erfassen.

Die DAKO-Zeiterfassung ist auf Wunsch jeder Zeit per Knopfdruck zu buchbar. Sie ist für jede Größe von Betrieben, Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Behörden interessant, die so auf einfachste Art und Weise die komplette Zeiterfassung ihrer Mitarbeiter verwalten können, ohne großen Kosten- und Zeitaufwand zu betreiben.

Durch die enge Zusammenarbeit mit großen Sicherheitsfirmen zum Beispiel ASI-Thüringen, Bavaria-Werkschutz, Cityschutz-Sachsen-Anhalt und Netcom-Niedersachsen konnte die DAKO in weniger als einem Monat mit der Sicherheitsnorm VDS 2465, den Zugang zu Alarmzentralen erfolgreich einführen.
(OTZ) Schlüssel für die „Blackbox“: Neuestes Produkt der Jenaer Firma Dako liest Fahrtenschreiberdaten gerichtsfest aus 26. November 2015
Joachim Becker mit dem Dako-ExpertBlitz
Senior-Geschäftsführer Joachim Becker mit dem Dako-ExpertBlitz. Foto: Lutz Prager

Die Jenaer Firma Dako entwickelt seit Jahren Systeme für die Verkehrssicherheit sowie EDV-Sicherheitssysteme für Polizei und Banken. Das jüngste Produkt liest Fahrtenschreiberdaten gerichtsfest aus.

Jena. Unfälle mit Lkw sind nie Routine für die Polizei. Die Folgen sind meist schwerwiegend, die Bergung kompliziert – stundenlange Staus auf Autobahnen inbegriffen. In der Regel folgen juristische Auseinandersetzungen über Schuld und Schadenersatz. Für die spätere Rekonstruktion des Unfallherganges brauchen Gutachter alle Daten aus dem Fahrtenschreiber, der „Blackbox“ des Lkw. Die müssen vor Ort ausgelesen werden, noch bevor die Bergung der Fahrzeuge erfolgt.

Daten für Polizei und Gutachter nach Unfällen

Die Jenaer Firma Dako GmbH hat dafür herstellerunabhängige Lesegeräte in Form eines Schlüssels entwickelt. „Der Vorteil ist“, sagt Dako-Geschäftsführer Joachim Becker, „dass ein Polizist an der Unfallstelle blitzschnell und automatisch die Daten aus zugelassenen Fahrtenschreibern über die USB-Schnittstelle ‚absaugen‘ kann, egal um welches Modell oder welchen Hersteller es sich handelt.“ Seit 2011 vertreibt das Unternehmen mit Sitz im Gewerbegebiet JenA4 diese „Schlüssel“ für den automatischen Download unter dem ¬Namen Dako-UnfallBlitz. Becker hält dafür mehrere Patente.

Nun haben die Programmierer nachgelegt und den so genannten Dako-ExpertBlitz entwickelt. Er kann nicht nur alle relevanten Fahrzeugdaten wie Geschwindigkeit, Lenkzeiten, Verzögerung,Beschleunigung der letzten zwei Tage vor dem Unfall auslesen, sondern erfasst die Daten 92 Tage rückwirkend. Für das Herunterladen an der Unfallstelle werden dann zwar bis zu 10 Minuten benötigt, aber Gutachter verfügen dadurch über eine wesentlich genauere Übersicht. Die Handhabung soll für den Polizisten vor Ort ebenso einfach sein. Laut Becker erkennt die Jenaer Software auch, ob an den Dateneinträgen manipuliert wurde. Das System sei an Gerichten zugelassen und gelte dort als Referenz.

„Von daher ist der Schlüssel auch für Speditionen interessant, zum Beispiel wenn es um strittige Geschwindigkeitsverstöße geht“, sagt Becker. In der Praxis komme es bei Geschwindigkeitsmessanlagen manchmal zu Fehlmessungen, zum Beispiel durch überholende Pkw. Aufgrund der 92-Tage-Datensicherung könne vor Gericht bewiesen werden, wie schnell der Lkw wirklich unterwegs war.

Mit dem Absatz des neuen Auslesesystems ist das Jenaer Unternehmen nach eigenen Angaben bereits jetzt sehr zufrieden. Becker hatte in diesem Jahr mit höchstens 30 Bestellungen für den Dako-ExpertBlitz gerechnet. Tatsächlich liegen von Polizeibehörden und Gutachtern aus ganz Deutschland bereits rund 100 verbindliche Bestellungen vor.

Das vom ehemaligen Zeissianer Joachim Becker nach der Wende gegründete Familienunternehmen Dako EDV-Ingenieur- und Systemhaus GmbH verdient sein Geld aber vor allem mit der Verwaltung von per Mobilfunk übermittelten Tachografendaten von inzwischen rund 225 000 Lkw europaweit. So wissen die Speditionen stets, wo sich ihre Fahrzeuge gerade befinden. Lenk- und Ruhezeiten werden optimiert, die Lohnabrechnung erfolgt ebenfalls über die in Jena-Lobeda gespeicherten Daten. Diesen Bereich verantwortet Sohn Thomas Becker. Der 64-jährige Joachim Becker kümmert sich vor allem um -Forschung und Entwicklung. Neben Verkehrs-EDV geht es dabei auch um Messsysteme für Rotlichtverstöße oder Sicherheitssysteme für Banken.
(OTZ) Patent für Einseitenlichtsensor: Der verrückte Spinner hat es doch geschafft 28. Juli 2014
Test der Rotlichtmessanlage durch Beamte des Innenministeriums Baden-Württemberg an einem Fußgängerüberweg in Jena-Lobeda.
Test der Rotlichtmessanlage durch Beamte des Innenministeriums Baden-Württemberg an einem Fußgängerüberweg in Jena-Lobeda.

Unternehmen in Ostthüringen: Wenn zwei namhafte Professoren sagen, was er vor hat, sei physikalisch unmöglich, dann spornt das den Jenaer Unternehmer und Tüftler Joachim Becker noch extra an.

Jena. Zwei dunkle Messwagen mit Stuttgarter Kennzeichen, hinter denen mehrere Kameras aufgebaut waren, sorgten vor einigen Wochen an der vierspurigen Stadtrodaer Straße in Jena-Lobeda für Aufsehen. Mögliche Verkehrssünder können allerdings aufatmen. Sie bekommen mit Sicherheit keine Post von der Bußgeldstelle. Es waren Beamte des Innenministeriums Baden-Württemberg, die damals an einem ampelgeregelten Fußgängerübergang ein ganz neu entwickeltes Verkehrsmesssystem der Jenaer Dako GmbH auf Herz und Nieren testeten.

Die Anlage ist mobil und in der Lage, Geschwindigkeits-, Abstands- und Rotlichtverstöße zu messen und gerichtsfest zu dokumentieren. Vor knapp zwei Wochen übergab Geschäftsführer Joachim Becker einen mit dem Thüringer System ausgestatteten Mercedes-Transporter an die Polizei der Landeshauptstadt Stuttgart.

Das Herzstück ist ein von Dako entwickelter Einseitenlichtsensor der selbst bei einem Verkehrsaufkommen von mehr als 50.000 Fahrzeugen am Tag auf bis zu vier Fahrspuren zuverlässig misst und ohne Schleifen in der Fahrbahn auskommt, die immer einen Eingriff in die Straßendecke erfordern. Das Kameradokumentationssystem liefert bis zu 12 digitale Einzelbilder pro Sekunde und Fahrspur. Es ist damit eins der weltweit schnellsten Verkehrsmessysteme, sagt Becker. Amtlich bestätigte Messfehlerrate 0,3 Prozent.

Eigentlich dürfte es diesen Einseitenlichtsensor, der das im fließenden Verkehr für die Polizisten nicht ungefährliche Aufstellen und Justieren von Lichtschranken auf beiden Seiten der Fahrbahn überflüssig macht, gar nicht geben. Physikalisch unmöglich, urteilten zwei Professoren. Das Sonnenlicht am Tage überlagere den ausgesendeten Lichtstrahl, so dass der nach der Reflexion am gemessenen Fahrzeug zu schwach sei, um vom Sensor auf dem Rückweg eingefangen zu werden.

Das vernichtende Urteil der Fachleute spornte den früheren Zeiss-Ingenieur Joachim Becker, der bereits 20 Patente hält, erst recht an. Mehrere Jahre und 3,5 Millionen Euro Entwicklungskosten später, wurde das physikalisch Unmögliche am 26. Mai 2013 als Patent anerkannt. "Das war für mich ein unglaublich wichtiger Tag in meinem Leben", freut sich Becker noch heute wie ein kleiner Junge, "Der verrückte Spinner hat es doch geschafft!"

Dass sich ein mittelständisches Unternehmen hierzulande überhaupt solche Entwicklungskosten leisten kann, ist Beckers früheren Patenten für die Transportbranche zu verdanken. Sohn und Mitinhaber Thomas Becker verdient seit Jahren gutes Geld mit der Online-Verwaltung von Speditionsdaten.

Die digitalen Tachographen von inzwischen mehr als 250.000 Lastzügen liefern die Fahrtenschreiber-Daten alle drei Minuten über das Mobilfunknetz an das Jenaer Rechenzentrum. So wissen die Speditionen stets, wo sich ihre Fahrzeuge gerade befinden. Lenk- und Ruhezeiten werden optimiert, die Lohnabrechnung erfolgt über die in Jena gespeicherten Daten. "Der Fahrer bekommt von uns sogar eine Nachricht in die Fahrerkabine, wenn es nur noch 20 Minuten bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Pause sind", sagt Becker. Dieser Geschäftsbereich entwickelt sich so gut, dass die Beckers bereits einen weiteren Neubau im Gewerbegebiet, gleich über die Straße, planen.

"Eigentlich wollte ich mich nie selbstständig machen", sagt der 63-jährige Becker, der aus Magdeburg stammt und 1978 zu Carl Zeiss kam. Lothar Späth habe ihn nach der Wende dazu animiert und Becker später auch die eine oder andere Tür in Baden-Württemberg geöffnet. Inzwischen hat sich die auf 74 Mitarbeiter angewachsene Belegschaft, die viele Jahre vor allem aus ehemaligen Zeissianern bestand, stark verjüngt. Mit dem neuen Hochleistungsverkehrsmesssystem will Becker der Firma weiteres Wachstum sichern. Wenn die Schwaben zufrieden sind, dann hofft er auf andere Bundesländer als Kunden. Für elf Messfahrzeuge gebe es bereits Anfragen.
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